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Irmgard Keun, eine von uns

Sieht uns an.
Schuber der Ausgabe, Ausschnitt

Bei Wallstein in Göttingen haben Heinrich Detering und Beate Kennedy eine Irmgard-Keun-Ausgabe herausgegeben*: Irmgard Keun: Das Werk. Drei Bände im Schuber. Band 1: Weimarer Republik. Band 2: NS-Deutschland und Exil. Band 3: Nachkriegszeit und Bundesrepublik. Eine großartige Sache (auch wenn die Ausgabe mir zunächst eine wenig kompakt erschien für Irmgard Keun und ihre leichthändigen Romane). Ich hatte keine Ahnung, dass Keun nach dem Krieg noch so viel geschrieben hat.

Irmgard Keun, das ist: „Gilgi, eine von”. „Das kunstseidene Mädchen”. „Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften”. „Kind aller Länder”. „Ferdinand, der Mann mit dem freundlichen Herzen”. Und viel, viel mehr, wovon wir nichts wussten. Das können wir jetzt lesen.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat die Ausgabe mit in ihr Geschenke-Extra zu Weihnachten aufgenommen. Eine von 32 Empfehlungen. Das ist gut und liegt auf der Hand. Aber dann kommt der Unmut. Er beginnt mit so einem Satz: „… während man es liest, ist man beleidigt von der deutschen Literatur, da es keinen Sinn macht, dass Irmgard Keun noch immer von Männernamen verdeckt wird.” Da quietscht nun auch hier das Me Too zwischen den Zeilen. Ist denn, weil es jetzt gerade so passt, auch die deutsche Literatur ein einziger Geschlechterkampf? Für mich war Irmgard Keun nicht von Männernamen verdeckt, warum auch, ich kenne keinen, für den das so gewesen wäre. Aber weiter geht’s: „Denn sie schrieb schneller, klarer, in einer Sprache, die selbst im Jetzt ganz neu klingt. Keine gedunsenen und vollgestellten Sätze wie die von Joseph Roth, kein neureicher sprachlicher Exhibitionismus wie der von Thomas Mann, keine Posen des Pseudoproletarischen, wie die von Bertolt Brecht.”

Okay. Wenn ich eine Irmgard Keun nur loben kann, indem ich Joseph Roth, Thomas Mann und Bertolt Brecht zur Sau mache, dann bin ich wirklich arm dran. Das ist einfallslos, dümmlich, ein schwerer Charakterfehler und ganz mieser Stil. Alles, was ich zum Lob Irmgard Keuns sagen kann, kann ich aus ihr selbst holen, aus ihrem Werk. Leider hat die Empfehlung in der FAS eine Frau, Anna Prizkau, geschrieben.

War das jetzt schon wieder sexistisch?

* Zusammen mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Wüstenrot Stiftung

 

 

 

Die schärfste Waffe des Mannes

Wo kein Mann ist, ist auch kein Urin © Klaus

Wo kein Mann ist, ist auch kein Urin
© Klaus

Der Reihe nach. Am Sonnabend stellt sich ein Professor der Naturheilkunde im Radio den Meinungen und Fragen der Hörer. Homöopathie oder Schulmedizin oder beides oder keines von beidem. Hörer über Hörer rufen an und erzählen die Geschichte ihrer Krankheiten und Heilungen. Eine Dame ist über ihr Leiden selbst zur Homöopathin geworden und behandelt andere Kranke und auch sich selbst. Am stolzesten aber ist eine Frau, die seit dreißig Jahren nicht mehr beim Arzt war, weil sie sich selbst kuriert mit Apfelessig und Eigenurin. Der Professor kann da nur sagen, dass es wissenschaftlich nicht erwiesen ist, ob Eigenurin wirklich heilende Wirkungen hat. Es gebe andere, appetitlichere Mittel.

Im, ich sag mal, Kontrast dazu bringt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) einen Aufmacher auf Seite 1 „Städte müssen nicht stinken”. Müssen sie nicht, aber wonach und warum stinken sie denn? Der Grund sind die, Achtung, neuer Begriff, Wildpinkler. Nachdem ich den Artikel gelesen habe, entsteht bei mir der Eindruck: Männer vernichten mit ihrer Pisse mehr Kulturdenkmale als der IS, zum Beispiel den Kölner Dom. Überall „bröckeln jahrhundertealte Steine …, weil sich durch den Urin Salze darin ablagern … Besonders schlimm ist die Situation bei Großveranstaltungen wie Weihnachtsmärkten, Karneval, Bierfesten, dem Oktoberfest oder Public Viewing. Im Kölner Dom müssen die Urinbäche dann sogar mit Schiebern hinausgeschoben werden … Meistens sind es betrunkene Männer, die im öffentlichen Raum urinieren.” Die Männer saufen Bier, holen den Schwanz raus, pissen alles in Grund und Boden und werden obendrein ungemütlich, wenn man sie auf das Verwerfliche ihres Tuns hinweist. Es gibt nicht nur das Flüchtlings-, das Burka- und das Autozuliefererproblem. Die Urinfrage ist genauso schlimm. Haben die Männer da etwas falsch verstanden? Man kann sie ja nicht einfach Schweine nennen (schon der Schweine wegen nicht). Vielleicht sehen auch sie den Eigenurin als Wundermittel an.

Weltmeister sprechen sich an

Fußball schauen oder Eis essen? Am Ende wohl doch Fußball, vielleicht mit Eis

Fußball schauen oder Eis essen? Am Ende wohl doch Fußball, vielleicht mit Eis

Peter Körte stellt in der FAS die durchaus angebrachte Frage, ob wir uns auf die bevorstehende Fußballeuropameisterschaft überhaupt freuen können. Ich freue mich immer weniger. Einmal natürlich wegen der Bedrohungslage, die Anschläge von Paris stecken uns noch in den Gliedern. Aber sie erreichten das Stadion, in dem das Länderspiel stattfand, nur akustisch. Und wenn ich es richtig überschaue, schlagen die Terroristen nicht dort zu, wo es erwartbar ist. Denn dort ist auch die höchste Sicherheitsdichte.

Ich freue mich auch weniger nach dem vorläufigen Aufgebot des Bundestrainers und noch weniger nach dem endgültigen Aufgebot. Auf den Außenverteidigerpositionen tappt der Trainer im Dunklen. In sozialen Netzwerken witzeln sie abermals und abermals nicht zu Unrecht über die Nominierung Lukas Podolskis. Immerhin. So wenig er spielt, im Erfolgsfall wird er am meisten jubeln. Falls das das Kriterium ist …

Schweinsteiger stehen die grauen Schläfen sicher gut, das Übergewicht aber nicht. Von den Newcomern war Julian Brandt sicher der kreativste und torgefährlichste; der hätte dabei sein sollen. Von Marco Reus nicht zu reden, gegen dessen Verletzungen man anscheinend nichts machen kann. Bei anderen Verletzten sieht das anders aus. Und die beiden Testspiele gegen die Slowakei und Ungarn haben mir schon gar keine Vorfreude gemacht. Unsere Jungs sahen wie Kicker aus, die sich gegenseitig mit Weltmeister anreden, auch wenn sie nur ein paar Minuten mitgespielt haben oder nur auf der Ersatzbank saßen. Vor zwei Jahren in Brasilien. Nun schwächelt auch noch der sogenannte Abverkauf von Deutschland-Trikots zur EM. Die Fan-Artikel zum empfohlenen Verkaufspreis von 84,95 € (der DFB verdient pro Hemd lediglich 5 €) drohen zur Schleuderware zu werden.

Körte verderben allerdings UEFA und FIFA die Laune, das Versagen der Verbände, die kriminelle Energie der Funktionäre. Das weiß man, das ist ein alter Hut, das möchte man auch nicht mehr hören. Der Fußball ist zu groß geworden für die Strukturen, in denen er organisiert wird. Es müsste stringenter und demokratischer zugehen, falls sich das nicht widerspricht. Und trotzdem ist der Fußball eine Erfolgsgeschichte, trotzdem spielt er das Geld ein, das er dann verschiebt, trotzdem ist es gelungen, alle Kontinente einzubeziehen und den Entwicklungsländern eine Chance zu geben. Das ist ja eigentlich absurd. Ist aber so.

Nachbarschaft hoch angebunden

Unter der Weltzeit, neben der Weltzeit und um sie herum – man kann hier im Regen stehen, muss aber nicht © Fritz-Jochen Kopka

Unter der Weltzeit, neben der Weltzeit und um sie herum – man kann hier im Regen stehen, muss aber nicht
© Fritz-Jochen Kopka

„Kann ich nur drüber lächeln.” Jerome Boateng ist offenkundig klüger als die gesamte einheimische Medienmacht, die aus dem Nachbar-Satz des AfD-Politikers Alexander Gauland ein Spitzen- und Dauerthema macht. Die FAS hat die Äußerung über Boateng unter die Massen gebracht. „Die Leute finden ihn als Fußballer gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben.” Dazu gibt es kein Interview, keinen Kontext, die FAS erzählt dann nur, dass die wirklichen Nachbarn „im gediegenen Münchner Stadtteil Grünwald” ihren Nachbarn Boateng okay, normal und cool finden. In Potsdam, wo Gauland wohnt, würden die Leute lieber Boateng als Nachbarn haben, das liefert die Berliner Zeitung eilig nach.

Es kommt mir so vor, als hätten die FAS-Leute die Sprache auf Boateng gebracht, denn Gauland kann mit dem Münchner Innenverteidiger nicht viel anfangen, vielleicht verwechselt er ihn gar mit seinem Halbbruder Kevin-Prince Boateng; es kommt mir so vor, als sei da eine Falle aufgestellt worden, der brave Gauland tappte hinein, und die FAS (und mit ihr der ganze Medienzirkus) hatte ihre Sensation. Es ist auch ganz sicher so, dass Gauland so wenig wie du und ich darüber befinde sollte, wer wen zum Nachbarn haben möchte, das ist halt nur so ein Gefühl; und es steht jedem frei, unüberlegtes Zeug zu reden, dafür haben wir ja unsere Demokratie.

Wir erinnern uns aber daran, wie oft die Medien sich darüber beklagen, dass es keine spontanen, ausgefallenen, innovativen, eigenständigen Äußerungen von Politikern gibt, nur eben diese Parteistandards, das ganze verdammte langweilige politisch korrekte Zeug. Aber wenn dann jemand mal ein kleines Stück eigenen Weges geht und dabei daneben latscht, dann benehmen wir uns so wie dieser Erdogan. Wir möchten dann plötzlich, dass alle so reden wie Volker Kauder und die anderen ermüdenden Parteisoldaten. Nebenbei gesagt ist Nachbarschaft auch ohne Alexander Gauland und die FAS und die Medienmacht ein ziemlich spezielles Thema, je näher die Nachbarschaft ist, desto spezieller. Wir müssen aber die Nachbarn so nehmen, wie sie kommen, und das tun wir auch. Ich würde ganz gern neben einer Type von Borussia Dortmund wohnen, aber deshalb wird keiner von denen nach Berlin ziehen. Lebe ich also neben diesen wackeren Rentnern und den jungen Ehepaaren, den freundlichen Vietnamesen und den sportlichen Afrikanern und kann über all das lächeln wie Jerome Boateng. Es ist immer gut, wenn man als Nachbar tolerant ist und wenn man tolerante Nachbarn hat. Das ist in meinem Fall der Fall.

Das ist ja noch mal schiefgegangen

Prognose, auf den Arsch gefallen

Prognose, auf den Arsch gefallen

Nach der Saison ist vor der Saison. Anfang August 2015 sagten die Originalitätsmonster der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung das Ergebnis der Bundesliga-Saison 2015/16 voraus, das wir jetzt gerade live erlebten. So originell waren sie nun wieder nicht, dass sie einen anderen Meister als die Bayern vorausgesagt hätten. Sie meinten, es sei nur eine Frage des Punktvorsprungs, und so ist es ja auch gekommen. Aber dann übertrafen sie sich selbst. Wolfsburg landet auf Platz 2, und „das könnte eine lange Geschichte werden”. Also, der Werksklub auf Jahre hinaus der härteste Konkurrent der Bayern. Stand heute ist das ziemlich lächerlich, aber das wissen alle, die versuchen, Fußballergebnisse zu tippen, man schießt sich da ziemlich oft ins Knie. Manchmal hat man das Gefühl, die Mannschaften spielen nicht gegeneinander, sondern gegen dich, den Tipper, den Neunmalklugen, und auch der Schiedsrichter entscheidet oft genug nicht gegen einen Verein, sondern gegen dich. Bei den FAS-Burschen ist das aber noch ein wenig anders. Sie strotzen nur so vor Selbstgewissheit. Warum? Bei den Politikern wird öfter mal nachgefragt: Was haben sie vor der Wahl gesagt, wovon waren sie vor einem Monat überzeugt, vor einem Jahr. Die steilen Prognosen der Journalisten sind schon am nächsten Tag vergessen. Niemand nimmt sie beim Wort. Bei Borussia Mönchengladbach haben die FAS-Weisen ganz auf Trainer Lucien Favre gesetzt. Wir wissen, wie das ausging. Der VfB Stuttgart habe im Abstiegskampf ziemlich gut Fußball gespielt, „und unter dem neuen Trainer Zorniger geht es weiter in diese Richtung”. Ziemlich gut Fußball spielen und meistens verlieren. So haben sie es wohl nicht gemeint, die Jungs von der FAS. Sie waren auch nicht originell genug, den Aufsteigern eine Chance zu geben. Darmstadt trauten sie immerhin noch den Relegationsplatz zu, für Ingolstadt sollte es trotz der „Audi-Kohle auf dem Konto” nicht reichen, da gab man sich mal volkstümlich. Und ganz unten? Platz 18? Laut FAS Hertha BSC: „Dem Team mangelt es an Klasse, Sportdirektor Preetz an Ideen, Trainer Dardai an Erfahrung.” In der Realität hatte die Hertha nie was mit dem Abstieg zu tun. Stand sogar öfter auf einem Champions League-Platz. Den Fußballweisen von der FAS mangelt es an Demut. An Weitsicht. Und an der Einsicht, dass Fußball ein viel komplexeres Ding ist, als sie sich auch nur vorstellen können. Könnte sein, dass die Fehlprognose auch was mit Berlin-Hass zu tun hat. Sie ertragen es einfach nicht, dass Berlin so viele Leute anzieht.

Der die das

Die Presse scheint nervös zu sein, selbstgefällig, aber auch nervös

Die Presse scheint nervös zu sein, selbstgefällig, aber auch nervös

„Diese Behauptung Hermann Hesses, dass nämlich jedem Anfang ein Zauber innewohne, hat ja nur bedingt seine Berechtigung, wenn man gerade tatsächlich dabei ist, anzufangen.“ Ja, ganz toll, einen Artikel so anzufangen. Eva Berendsen, FAS. Falsche Kommasetzung, aber vor allem: diese Behauptung … , die nur bedingt … seine Berechtigung … hat. Falscher Bezug. Der Autor hat vergessen, worauf sich der Nebensatz bezieht. Kann ja passieren, wenn er (oder sie) Wert auf unübersichtliche Angebersätze legt. Und der Redakteur merkt … natürlich nüscht. Ist gleich beim ersten Satz eingeschlafen. Ich entdecke sie in letzter Zeit häufig, die falschen Bezüge. Männliches Substantiv, weibliches Pronomen. Ein Indiz für Fahrig- oder Schlampigkeit, ein besonders offensichtliches. Aber wenn schon diese einfachen Sachen nicht stimmen, wie steht es dann erst um die komplizierteren: saubere Gedankenführung, stichhaltige Argumente, Einfälle, Realitätssinn? In dem genannten Artikel geht es ausgerechnet um Kreativität. Im vierten Absatz kommt die Schreiberin zur Sache: „›Kreativität wird ganz allgemein als die Erschaffung neuer und brauchbarer Formen definiert‹, sagt Kreativitätsforscher Rainer Holm-Hadulla.” Okay, da weiß ich, dass ich nicht weiterlesen muss. Für solche ganz allgemeinen Erkenntnisse muss ich keinen Kreativitätsforscher bemühen.

Probleme im Rechtsstaat

Die Katze ist natürlich zwölf Jahre alt bzw. zwölf Jahre älter als die Holzpuppe

Die Katze ist natürlich zwölf Jahre alt bzw. zwölf Jahre älter als die Holzpuppe

Antonia Baum bespricht in der FAS den NSU-Prozess mit der schweigenden, lächelnden und leidenden Beate Zschäpe, als wäre er eine Story, „mit der wir nichts zu tun haben: Beate Zschäpe hatte 248 Verhandlungstage lang nichts gesagt, und nun sollte sie sich am vergangenen Mittwoch das erste Mal zum NSU und dem Vorwurf der Mittäterschaft äußern. Man wusste, dass sie nicht sprechen würde, sondern ihr etwa zwölf Jahre alter Verteidiger Mathias Grasel ihre Erklärung verlesen würde.”

Kann mir mal bitte jemand helfen? Will Frau Baum sagen, dass wir in Deutschland Kinderarbeit haben, ohne uns darüber noch zu erregen? Kann nicht sein. Der Anwalt Grasel ist offensichtlich erwachsen, hat studiert und alles, ist sicherlich Volljurist, wie das so schön heißt, während Antonia Baum nicht nur Volljournalistin, sondern auch noch Schriftstellerin mit ganzen Romanen ist. Hat sie sich bei ihrer Idee, den Prozess nach Storygesetzen zu schildern, verrannt und wollte einfach nur sagen, dass Herr Grasel zwölf Jahre älter ist als Frau Zschäpe? Nein, kann auch nicht sein, eher wird umgekehrt ein Schuh draus, denn Frau Zschäpe ist zehn Jahre älter als dieser Pflichtverteidiger ihrer Wahl. Ich komme und komm nicht dahinter, welcher Sinn hinter dieser Behauptung steckt. Antonia Baum, lese ich bei faz.net, „interessiert sich für die Mafia, Feminismus, Rap-Musik und globale Zusammenhänge”. Könnte das eine Erklärung sein? Hängt es irgendwie mit dem Feminismus zusammen? Oder mit globalen Zusammenhängen? Aber wie?

Es ist schon so. Dieser Prozess macht uns irgendwie alle verrückt. Neulich sagte Verheugen, er müsse noch mal zum Friseur, er habe da seinen Baseballschläger vergessen. Ich sage, geh da bloß nicht hin, vielleicht haben sie das schon der Polizei gemeldet und dann findest du dich ganz schnell neben Frau Zschäpe auf der Anklagebank wieder. Weihnachten mit Beate Zschäpe und Christstollen vom Dresdner Striezelmarkt. Beate Zschäpe backt für uns an Weihnachten.

Also ich weiß nicht. Wie schwer macht es sich doch der Rechtsstaat, er sieht sogar der Gefahr ins Auge, sich lächerlich zu machen und uns alle, die Medien und ihre Rezipienten, gleich mit.