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Dortmund feuert Trainer Tuchel wegen Erfolgssträhne

Das ist was Neues: Erfolg ist nicht alles im Fußball. Man kann einen Trainer auch feuern, wenn die Vertrauensbasis nicht mehr gegeben ist. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wendet sich in einer langen Botschaft an die Fans. Man hat die direkte Champions-League-Qualifikation geschafft, man ist Pokalsieger geworden, und das in einer Saison, in der man drei Spitzenkräfte verlor und in der weitere Stützen der Mannschaft monatelang wegen Verletzungen ausfielen. Zu den Einzelheiten des zerstörten Vertrauens möchte Watzke nichts sagen. Ein feiner Mann. Oder nicht? Es ödet uns schon lange an, dass in den Fußballclubs herumregiert wird mit der Hand vor dem Mund. Wir leben in einer offenen Gesellschaft, aber der Profifußball nimmt sich heraus, die Öffentlichkeit, die Fans, auf die sie letztlich angewiesen sind, im Ungewissen zu lassen. Wer denkt sich jetzt das abenteuerlichste Gerücht aus? Es kann doch nicht unmöglich sein, einen Konflikt, der sich zwischen Führung des Clubs und Cheftrainer zuspitzte, genau zu untersuchen und zu benennen. Es ist die reine Arroganz, wenn man scheinbar unverständliche Entscheidungen trifft, ohne die Gründe zu liefern und sich hinter einem ehrpussligen Statement zu verstecken. Thomas Tuchel – warum kann man sich mit einem hochbegabten Trainer nicht arrangieren? (Es gibt von der Sorte nicht viele.) Und wenn man es nicht kann, warum kann man nicht in aller Härte und Fairness sagen, was die Gründe waren. Das könnte einem helfen, beim nächsten Mal schlauer zu sein, verdammt. In den Fußballclubs geschehen jede Woche nicht nachvollziehbare Geschichten. Und jedesmal werden begleitend Nebelkerzen abgeschossen. Das ist reines Mittelalter.

 

Nach dem Halbfinale

Mit fünf Staropramen und einem Gratisgrappa in den Knochen war ich sicher nicht auf der Höhe meiner Leistungsfähigkeit und trotzdem haben wir die Telekomtruppe besiegt und aus dem Pokal gekegelt. Der Anteil der Fans vor dem Gerät ist wohl doch nicht so hoch wie angenommen, aber auch nicht zu vernachlässigen, ich war jedenfalls trotz des Biers kein Totalausfall und habe eingebracht, was einzubringen war, aber sicher hätten wir klarer gewonnen, wenn ich nüchtern gewesen wäre.

Okay, im Ernst. War angenehm vor dem Herauslaufen der Teams zu sehen, dass sich die Spieler beider Mannschaften ganz gut verstehen, jedenfalls einige und jedenfalls besser als die Funktionäre. War auch angenehm zu hören, dass Philipp Lahm nach dem Abpfiff recht sachlich und fair auf das Spiel zurückblickte, dafür wird er womöglich von Uli Hoeneß einen Anpfiff bekommen. Dem hätte es keine Mühe bereitet, die Niederlage in einen Sieg umzudeuten und dem BVB nahezulegen, zugunsten des FC Bayern auf eine Endspielteilnahme zu verzichten.

Bei Kicker online lese ich, dass den Bayern als Trostpreis jetzt die Meisterschaft bleibe. Das ist eben dieses verfluchte und selbst verschuldete Anspruchsdenken. Es muss ja immer das Triple sein, und wenn das nicht klappt, ist die Saison schon versaut. Wo soll das hinführen! Auf eine Saison ohne Gegentore oder was? Das! ist! so! unsympathisch! Ich meine, wir sind ja nicht umsonst beim BVB. Uns gefällt diese Spielweise, uns gefallen diese lustigen, stürmischen jungen Männer. Und wir haben nichts übrig für den Stocher-Fußball von Robben und Ribery, für die Schwalben und die ewigen Reklamationen.

Dortmund schafft das Schwierige, Barcelona das Unmögliche

Messi war zeitweise abwesend
© Christian Brachwitz

Schalke gegen Gladbach in der Europa League. Nach den Ereignissen des Vorabends hatte ich keine Lust, das zu sehen. Der BVB, der gegen Benfica Lissabon ein heikles 0:1 aufholen musste, und der FC Barcelona, der nach dem 0:4 gegen Paris St. Germain vor dem Abgrund stand. Es wurde ein extrem intensiver, abenteuerlicher Fußballabend. Letztlich gewann der BVB deutlich 4:0, aber trotzdem war es ein ungemein spannendes Spiel. Ein klarer Sieg und dennoch ein spannendes Spiel, das ist ja etwas, was den Bayern nach meiner Kenntnis nie gelingt, aber Dortmund kann das. Denn bis zur 59. Minute standen sie bei 1:0, da brauchte Benfica nur ein Tor zu schießen, Dortmund hätte aufmachen müssen, um noch zwei Tore zu schießen, und Lissabon hätte gekontert. Das ist eine Klassemannschaft, die immer wieder kreuzgefährlich in der Dortmunder Hälfte auftauchte und sich nie aufgab. Erst mit dem 4:0 in der 85. Minute war alles klar. Und dann gab es noch die Aubameyang-Geschichte. Aubameyang, der im Hinspiel alles, sogar einen Elfmeter versemmelt hatte und nun leicht und locker drei Tore machte. Und der 18jährige Christian Pulisic, der mit seinem genialen Lupfer zum 2:0 die letzte Verkrampfung im Dortmunder Spiel löste.

Als Nachschlag die entscheidenden Szenen aus Barcelona. Das schnelle 1:0 durch Suarez, aber es fehlten ja immer noch vier Tore zum Weiterkommen, und die wollten nicht fallen. Das Gegentor zum 1:3 in der 62. Minute. Damit waren die Messen gelesen, denn drei Tore gegen Paris in 30 Minuten? Wie sollte das gehen. Und es passierte lange nichts. 4:1 in der 88. Minute, es fehlten noch zwei Tore, unmöglich in zwei Minuten zu erzielen. Aber nun zeigte sich, dass unser Schiedsrichter Deniz Aytekin aus Oberasbach dem Sog einer einmaligen Aufholjagd verfallen war. Er gab fünf Minuten Nachspielzeit und verhängte einen unberechtigten Elfmeter. 5:1. Das nun noch notwendige 6:1 fiel mehr oder weniger zwangsläufig. Aytekin hatte sich der kruden Theorie des FAZ-Fußballredakteurs Horeni unterworfen. Der Schiedsrichter ist dafür zuständig, dass ein großes Spiel historisch wird. Ihr gebührt das Verdienst. Egal, wenn er dabei die Regeln bricht.

Tuchels Defizite

Wir verlangen von einem Trainer, dass er auch noch ein guter Verlierer ist. Das entnehme ich der FAZ, dem Kicker undsoweiter. Sie schätzen den Trainer, der dem siegreichen Team eine hervorragende Leistung bescheinigt und dem Trainerkollegen sportlich fair zum Sieg gratuliert, was immer in den neunzig Minuten zuvor auch passiert sein mag. Sie wollen den sogenannten Gentleman-Trainer. Den vorbildlichen deutschen Sportsmann vom Scheitel bis zur Sohle. José Mourinho verachten sie, und Pep Guardiola war ihnen ein bisschen unheimlich. Und jetzt versuchen sie, Thomas Tuchel zu erziehen. Thomas Tuchel hat gerade mit dem BVB bei Bayer Leverkusen verloren, ausgerechnet, nachdem Bayern München gegen Köln Punkte liegen ließ, und Tuchel wollte absolut nicht einsehen, dass die Leverkusener besser waren und dass man ein faires Spiel gesehen hatte. Er schob die Niederlage auf die harte Gangart der Leverkusener, auf die Menge taktischer Fouls, die das schnelle Dortmunder Spiel zerstörten. Alarmiert kramt die FAZ die wenigen Niederlagen des Tuchel-Teams heraus und stellt fest, dass Tuchel den siegreichen Gegner nie gelobt hat und immer fadenscheinige Gründe für den Sieg der anderen anführte. Die Fouls des Gegners. Der miserable Platz. Der eigene, fahnenflüchtige Mitspieler. „In der Fußballwelt von Tuchel kann nicht sein, was nicht sein darf.” Nie lobt er den siegreichen Gegner.

Wir verstehen: Unsere Sportjournalisten haben auch eine Verantwortung als moralische Instanzen. Sie wollen die Trainer erziehen. Die sollen nicht nur noble Sieger, sondern auch gute Verlierer sein. Und irgendwann werden sie, die Sportjournalisten, dann wieder beklagen, dass es bei uns im Fußball keine echten Typen, keine Charaktere mit Ecken und Kanten gibt. Nur eben brave Gentleman-Trainer.

Ich allerdings finde es richtig, wenn der Trainer den Grund für die Niederlage nicht in der Klasse des Gegners sucht, sondern nach Ursachen forscht, die er selbst abstellen kann. Und wenn man ihm den Frust über eine Niederlage anmerkt.

Tuchels Defizite? Ich seh keine.

… und zogen sich selbst die Lederhosen aus

Der Weg zum Tor und zum Sieg ist mit guten Vorsätzen, Taktikanweisungen, aber auch mit Glück tapeziert. In den Gärten der Welt, Berlin-Marzahn

Der Weg zum Tor und zum Sieg ist mit guten Vorsätzen und Taktikanweisungen, aber auch mit Glück tapeziert. In den Gärten der Welt Berlin-Marzahn

Ich habe auch nicht verstanden, warum Peter Gagelmann Bayern München im DFB-Pokal-Halbfinale den Bayern einen klaren und zwei erwünschte Elfmeter versagte. Am Ende hab ich es dann kapiert: Der Mann ist nicht nur Schiedsrichter und Verwaltungsangestellter, sondern auch ein Seher. Offensichtlich sagte ihm sein siebter Sinn, dass die stolzen Bayern an diesem Abend keinen Elfmeter verwandeln würden. So wollte er ihnen depressive Stimmungen nach einem verschossenen Elfmeter ersparen, die vermutlich schon in der offiziellen Spielzeit zu einer Niederlage geführt hätten.

Unbestreitbar war das Spiel ein großes Spektakel, und wir können uns freuen, dabei gewesen zu sein, am TV-Gerät. Dortmund verteidigte hoch, eroberte viele Bälle, griff aber halbherzig und uninspiriert das Bayern-Tor an. Das war nicht die Borussia, die wir mit echter Liebe bedenken konnten, und es sah ganz so aus, als hätte Jürgen Klopp keine Spielidee mehr für sein Team.

Aber dann. Dann wechselte der wieder ziemlich epileptische Guardiola (auch wenn diesmal seine Hose nicht riss) falsch ein und aus. Um den BVB zu erschrecken, brachte er das Phantom Robben, der nach Verletzungspause keine Spielpraxis hatte, auf der ungewohnten Position in der Mitte nichts zustande brachte und sich abermals verletzte. Dann unterlief Marcel Schmelzer das Handspiel im Strafraum (nun gut, wir hätten früher beim Kicken Sackschutz gesagt und auch keinen Strafstoß gegeben, er hatte die Hände vor dem schützenswerten Geschlechtsteil, aber diese Regel gilt heute nicht mehr). Der Seher Gagelmann gab diesen Elfer nicht, und die Dortmunder sagten sich: Hoppla, wir werden ja heute gegen die Bayern mal nicht benachteiligt, und spielten anschließend wie befreit auf. Dann wechselte Klopp richtig ein bzw. aus. Für den etwas fahrigen Kagawa kam der in dieser Saison extrem glücklose Mkhitaryan und brachte frischen Mut und frische Ideen ein. Dann wechselte Klopp den echt wirkungslosen Stürmer Aubameyang nicht aus und hatte auch damit recht, denn der machte das 1:1, das die Bayern schockierte.

Ich glaube nicht, mich zu täuschen, wenn ich sage, dass ich in der Verlängerung auf den Gesichtern einiger Dortmunder Spieler ein Lächeln sah. So kam es schließlich zum Elfmeterschießen, das ich (als Zuschauer) unbedingt vermeiden wollte, weil ich dachte, die Dortmunder Schützen werden zu viel Respekt vor Welttorhüter Neuer (so nennt man ihn ja gern) haben. Aber es kam anders. Die Bayern waren gehemmt, weil sie Dortmunds zweiten Torwart Langerak zu wenig kennen und einschätzen können. Sie zogen sich gleichsam selbst die Lederhosen aus. Die Initialzündung gab Philipp Lahm, der beim Schuss mit dem Standbein wegrutschte und den Ball in die Wolken schoss. Gündogan verwandelte für Dortmund mit dem Strahl von einem Schuss. Alonso fühle sich von Lahm eigenartig inspiriert und imitierte das Wegrutschen des Standbeins. Der alte Kehl schickte Neuer cool in die falsche Ecke. Dann kam der Ex-Dortmunder Götze, man muss ihn nicht Verräter nennen, aber seinen Elfer hielt Langerak souverän, so, wie Neuer den gewiss nicht schlecht geschossenen Elfer von Hummels hielt. Und nun, zum möglicherweise entscheidenden Elfmeter, trat der Münchner Torwart Neuer selbst (und selbstbewusst) gegen den Dortmunder Torwart Langerak an. Er holte aus und traf die Latte. Vier Münchner Elfmeter, kein Tor. Dortmund war im Finale, das ersehnte Triple der Bayern unerreichbar.

Mir fiel noch ein ( das war aber Quatsch), dass Neuers verschossener Elfmeter die gerechte Strafe war für seine Proteste gegen das Dortmunder Gegentor. Er hielt den Schuss von Aubameyang klar einen halben Meter hinter der Linie und behauptete mit rudernden Armen, dass er ihn vorher abgewehrt habe. Das war ein dreister Betrugsversuch. Auf sowas ist schon mancher Schiedsrichter reingefallen. Gagelmann gestern nicht. Er ist nicht nur Schiedsrichter, Verwaltungsangestellter und Seher, sondern auch Romantiker. Er fände es schön, wenn der scheidende Trainer Klopp noch einmal mit dem Laster um den Dortmunder Borsigplatz führe, mit dem Titel des Pokalsiegers in der Tasche.

Statistiker und Bürokraten

April 17, 2014 1 Kommentar

Wer selten verliert, wird in der Regel ein schlechter Verlierer werden. Verlieren will geübt sein. Bayern München – Borussia Dortmund 0:3. Auch wenn es, zumindest für die Bayern, um nichts mehr geht. Am Ende grapscht der Bayer Rafinha aus Frust dem Dortmunder Mchitarjan ins Gesicht und sieht Rot. Viel zu hart, meint Sportvorstand Sammer, der beim FC Bayern in die Rolle des Sträflings Hoeneß hineinwächst, die aggressive, selbstverliebte, hochmütige Stimme von Bayern München. Der Sieg der Dortmunder ist nach der entschiedenen Meisterschaft wert-, aber keineswegs bedeutungslos. Er liefert Hoffnung für die nächste Saison. Die Experten suchen Gründe für die plötzliche Schwäche der Bayern und finden sie in Guardiolas Statement, dass die Liga für die Bayern durch sei. Damit habe den Münchnern der Druck gefehlt. Guardiola habe leichtfertig den Nimbus der Unbesiegbarkeit aufs Spiel gesetzt. Die Bayern hätten noch einige Rekorde für die Ewigkeit aufstellen können. Das ist der pure Idealismus. Ein Satz soll reichen, und die Realität ist außer Kraft gesetzt? Offensichtlich waren die Bayern fällig. An einem Nimbus der Unbesiegbarkeit gibt es nicht Erstrebenswertes, der ist eher tödlich. Je schneller man ihn loswird, desto besser. Freut euch, ihr Bayern! Fußball-Rekorde sind was für Statistiker und Bürokraten.

Und weiter geht’s. Im Halbfinale um den DFB-Pokal besiegt Dortmund nach den schweren englischen Wochen sozusagen auf den Felgen den VfL Wolfsburg 2:0. Auch Bayern München soll beim 5:1 gegen den Zweitligisten Kaiserslautern Mühe gehabt haben (ich kann das nicht bestätigen, ich sah Barcelona gegen Real Madrid, das große Solo von Gareth Bale!) Das Traumfinale Dortmund gegen München steht vor der Tür und Robert Lewandowski zwischen den Welten.

Die Fanbrille aufgesetzt

Ob das Wünschen noch hilft? Street Art in Berlin Mitte Rosenthaler Staße

Ob das Wünschen noch hilft? Street Art in Berlin Mitte Rosenthaler Staße

Wenn es um Fußball geht, kann auch die große FAZ leicht zum Regional- und Käseblatt werden. Die Frankfurter Eintracht, die das Bundesligaspiel gegen Bayern München kleinmütig und hochherzig abgeschenkt hatte, wollte das DFB-Viertelfinale gegen Borussia Dortmund keineswegs abschenken. Nicht unbedingt im Besitz der spielerischen Mittel warfen die Frankfurter doch ihre Kampfkraft und ihre Robustheit in die Waagschale, so dass Fußballkorrespondent Ralf Weitbrecht eine Heldengeschichte erzählen konnte, die etwa so klang: „Bis zur 83. Minute … mussten sich die Dortmunder den starken Frankfurtern” (sic!) „erwehren, … um … zu einem glücklichen Pokalerfolg zu kommen.” Nun. Wer nicht die Frankfurter Fanbrille aufhat, hatte Gelegenheit zu sehen, dass der Dortmunder Erfolg keineswegs glücklich war, dass man viel mehr unglücklich nennen müsste, wie die Borussen (wieder mal) ihre rasant herausgespielten Chancen versiebten. Da wird auf spanische Art versäumt, einfach auch mal aus zwanzig Metern zu schießen, da wird immer noch mal elegant, lässig bis schlampig geflankt, bis der Angriff versandet. Und natürlich hätte auch Frankfurt gewinnen können, wenn es nicht die humorvollen Einlagen des schon von den Bayern vorverpflichteten Sebastian Rode gegeben hätt, der in seinem Übereifer zweimal in bester Position einfach am Ball vorbeischlug.  „Von Beginn an entwickelte sich ein flottes Viertelfinale, was auch und vor allem an der Eintracht lag.” Rührend die Bemühungen, den Sieg nachträglich herbeizureden. Dem „flotten Fußball der Marke Eintracht” (in welchem Jahrhundert leben wir eigentlich?) war kein Erfolg beschieden.

„Währenddessen klären Zambrano und Lewandowski den Stand ihrer Freundschaft“ – das war Fernsehreporter Simon, der dafür bekannt ist, in seiner verqueren Ausdrucksweise köstlichen Humor zu vermuten. Der Zweikampf des Frankfurter Innenverteidigers und des Dortmunder Stürmers (auch bereits von den Bayern eingekauft) hätte das Spiel entscheiden können, entschied es aber nicht. Lewandowski rieb sich auf und spielte mit zunehmender Dauer nicht weniger unsauber als sein Gegner. Schade drum. Dortmunds Trainer Klopp stellte fest, dass sein Team in der zweiten Halbzeit kaum noch ins Spiel fand. Man attackierte zu zweit und zu dritt den ballführenden Spieler und bot dem Gegner damit Riesenräume. Wenn die Eintracht wirklich so gut gewesen wäre, wie Weitbrecht meinte, hätte sie daraus einen Sieg machen können.

So sieht eine objektive Einschätzung aus, Sportfreunde!