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Posts Tagged ‘Michael Horeni’

Die Nachspielzeit, die nie vergeht

Und ein Haus der Fußballunkulturen brauchen wir auch © Fritz-Jochen Kopka

Und ein Haus der Fußballunkulturen brauchen wir auch
© Fritz-Jochen Kopka

Dem FAZ-Fußballredakteur Horeni verdanken wir die Erkenntnis, dass Schiedsrichter Patrick Ittrich, im Hauptberuf Polizeibeamter, die gegen die Münchner Bayern 1:0 führende Berliner Hertha keineswegs mit einer überdimensionierten Nachspielzeit, die man eher eine Verlängerung nennen sollte, benachteiligt oder gar betrogen, sondern dass er dem Fußball damit ein Geschenk gemacht hat.

Fünf Minuten Nachspielzeit waren angezeigt, man fragte sich wieso, langwierige Verletzungsunterbrechungen gab es nicht, drei Minuten wären angemessen gewesen, und als die fünf Minuten vorüber waren und die Bayern immer noch nicht den Ausgleich geschossen hatten, ließ Wachtmeister Ittrich weiterspielen, bis den Bayern endlich das 1:1 gelang und sie herumtanzen konnten, als wären sie soeben allesamt Weltfußballer des Jahres geworden, die Betreuer und der Präsident eingeschlossen.

In der Folge beeilten sich die Medien zu beteuern, dass alles mit rechten Dingen zugegangen war und dass man auch nicht vom Bayern-Dusel sprechen kann. Den Vogel schoss Horeni ab, der auf die Idee mit dem Geschenk kam, das der Schiedsrichter der Fußballhistorie gemacht hat, denn: „Nur so konnte mit dem aus der Zeit gefallenen Tor von Lewandowski eines jener für Fußballfan-Herzen unvergesslichen Spiele entstehen, das auch kühle Profis aus der Fassung bringt … ”

Was für eine frivole Gedankenakrobatik! Da fiele einem noch einiges ein, womit Spiele unvergesslich gemacht werden könnten. Hoeneß steigt von der Tribüne herab und versucht, den gegnerischen Torwart durch Muskelspiele und Grimassenschneiden abzulenken. So ein Spiel würde ich auch nicht vergessen. Man kann sich andere haarsträubende Schiedsrichterentscheidungen vorstellen (und hat sie auch schon erlebt), mit denen man Fußballspiele unvergesslich machen könnte. Die meisten Fußballfans würden allerdings auf solche Unvergesslichkeiten gern verzichten.

Ein für allemal: Es droht nicht der Untergang Deutschlands, wenn die Bayern mal ein Spiel verlieren und Präsident Hoeneß wird in einem solchen Fall bei aller Leidenschaft auch nicht gleich einen Bürgerkrieg entfesseln.

Frühgeburt einer Meisterschaft

An einem frostigen Tag in Berlin wurden die Bayern Meister

An einem frostigen Tag in Berlin wurden die Bayern Meister. Sie haben es sich verdient.

Die Bayern sind Meister. Märzmeister. Schon wieder ein Rekord. So früh wurde noch kein Team der Bundesligageschichte Fußballmeister.

Die Spitzenteams der Bundesliga hatten sich längst darauf verständigt, den Kampf um die Deutsche Meisterschaft den Münchner Bayern zu überlassen. Dort vorne kämpften die Bayern mit sich selbst, was auch heißt, mit Mathias Sammer, sie siegten und entfernten sich immer weiter vom Hauptfeld. Dahinter kämpfen nun die Spitzenteams weiter um den Meistertitel des wirklichen Lebens. Da geht es toll zu. Spannend. Favoriten kriegen die Krise. Sacken ab. Jeder Abstiegskandidat kann den aussichtsreichsten Kandidaten ein Bein stellen. Die Schiedsrichter können unbelastet agieren. Manche Favoritenkrise will gar nicht wieder aufhören, eine andere Krise währt nur ein Spiel. Jeder kann voller Tragik und Stolz auf eine lange Verletztenliste verweisen. Ich sah die besten Beine meines Vereins von Rissen des Kreuzbands lahmgelegt und eingegipst … Wenn das Transferfenster offen ist, wird nachgerüstet. Oder die Jugend bekommt eine Chance und macht sich nicht schlecht … Bis zum nächsten Debakel.

Währenddessen versuchen die Medien, die zerrissene Liga wieder zusammenzuschreiben. Versuchen, Ausdrucksvarianten zu finden für die Überlegenheit der Abgehobenen.

„Bayern ohne Verfolger. Den Bayern gehen die Gegner aus. In ihrer eigenen Welt … ein Ende der Münchner Festspiele ist nicht in Sicht. Es geht auch ohne Tiki-Taka … Die unerschöpfliche Bandbreite des Bayern-Spiels illustriert Lahm, der in der Pose eines Mittelstürmers trifft. Seriöse Aufwärmübung. Müheloser Probelauf. Schockstarre der apathischen Angsthasen. Der FC Schalke wäre vermutlich gerne geflüchtet – und wird so zur leichten Beute für den FC Bayern. Bayern gnadenlos. Und nächste Woche schon März-Meister? Egal wer gerade fehlt – die Bayern gewinnen … die Münchner können scheinbar alles und jeden ersetzen.”

Und das kam vor drei Tagen: „Schaut auf dieses Spiel. Die große Kunst genießen. ” Der Hofberichterstatter Horeni (FAZ) ist vom Hofe Löw mit fliegenden Fahnen zu Pep Guardiola übergelaufen. Nie zuvor habe die Bundesliga in fünfzig Jahren etwas erleben dürfen wie den Guardiola-Fußball: „ … so leicht und präzise, so verspielt und zielstrebig, so ausgeklügelt und improvisierend … So nah … ist der Fußball hierzulande der Kunst nie gekommen”.

Offensichtlich glaubt Horeni, dass Kunst etwas besonders Faszinierendes, Verwirrendes, Effektives, herausragend Schönes sei. Wo das Leben mit seinen normalen Maßstäben aufhört, fängt die Kunst an. Das ist Quatsch. Kunst ist nicht Erhöhung von Leben, Kunst ist eher Verarbeitung, Sinngebung, geht in die tiefsten Tiefen, kann dreckig sein, Kunst ist die Fähigkeit, für alles Geschichten, Bilder und Töne zu finden. Und so stellt Horenis Gefühlsausbruch nur einen weiteren gescheiterten Versuch dar, hymnische Worte für die Teilung der Bundesliga zu finden. Und eine Beschwerde darüber, dass Medien und Interessenten unfähig sind, funkelnde Formulierungen für die unanfechtbare Qualität der Bayern zu finden, um stattdessen ihr Mitgefühl mit den Unterlegenen zu thematisieren. Die Überlegenheit der Bayern stellt die Journaille vor unlösbare Probleme: Sie vermag nicht Schritt zu halten mit dem Niveau des Bayern-Fußballs. Sie arbeitet eher mit der Qualität der Abstiegskandidaten. Kampf und Krampf, kein Glanz. Horeni meint, dass er uns einen Weg gezeigt hat, wie man die Bayern angemessen feiern kann. Seht, was sie machen, als Kunst! Greift in die Instrumentenkiste der Kunstkritiker, wenn ihr den Fußball der Bayern bewertet!

Aber Kunst ist, wie gesagt, etwas ganz anderes.

Die Geschichte ist  unvollständig, wenn nicht miterzählt wird, dass der Macher des Bayern-Erfolgs, der Spieler, Manager und Präsident, seine Omnipotenz und seinen Hochmut mit einer Gefängnisstrafe bezahlt. Siebter Himmel und Vorhölle. Das Leben verstehen, den Erfolg verstehen, Uli Hoeneß verstehen. Verstehen, wie das alles zusammenpassen soll. Wer kriegt das hin?

 

 

Wie toll doch die Bayern sind

An der medialen Begleitmusik des Fußballs kann man ooch verzweifeln, wirklich wahr. Es war kein großes Spiel, das Achtelfinale zwischen dem FC Augsburg und Bayern München, aber kurz vor Anbruch der Nachspielzeit fängt der ARD-Reporter Simon, nachdem er gerade noch den FC Augsburg getröstet hat, also er fängt doch tatsächlich an, hymnisch zu werden. Die Bayern! Wie toll sie doch sind! „Keine Ahnung, wer diese Bayern stoppen soll. Zwei Unentschieden in der Liga, das war schon das Schlimmste, ansonsten haben sie alles gewonnen … Irgendwann geht jede Serie zu Ende, aber ehrlich gesagt (ehrlich gesagt!?) fehlt mir die Phantasie, wie das passieren soll. Es ist beeindruckend, wie die das mental durchhalten, wie die das immer wieder schaffen, nicht nachzulassen, selbst nicht in so unangenehmen Situationen wie hier in Augsburg, wo sie hart angegangen werden an einem kalten Abend … Da steckt schon viel Wahrheit dahinter, wenn man vermutet, dass die Bayern momentan die beste Fußballmannschaft der Welt sind …”

Aufhören! Mir eitern die Ohren! Wer will denn sowas hören! Wer braucht eine solche Hymne! Ich glaube, dass diese widerwärtige Ranschmeißerei den Bayern eher schadet, als dass sie ihnen etwas brächte. Man kann ihnen nicht vorwerfen, dass sie verlernt haben zu verlieren (wie man den Dortmundern nicht vorwerfen kann, dass sie ihre Torchancen nicht nutzen; sie machen es ja nicht mit Absicht), aber kann man nicht von Reportern verlangen, dass sie etwas Interessantes, Problemhaltiges über eine noch so großartige Mannschaft erzählen? Etwas viellecht gar Subtiles? Etwas ohne den Gebrauch des Superlativs? Warum gibt es in einem Land mit einer so großartigen Fußballmannschaft keinen großartigen Reporter? Versteh ich nicht.

Und dann das. Horeni in der FAZ. Der hat ja nun wirklich jeden Fliegenschiss des Bundestrainers kommentiert und ausgewalzt, aber jetzt kommentiert er auch, was Herr Löw nicht tut. Nämlich: Er beteiligt sich nicht an der Wahl des besten Fußballers der Welt 2013. Weil fünf deutsche Fußballer auf der Kandidatenliste stehen, Löw aber nur zwei Stimmen hätte, und er wollte niemandem wehtun. Denn wenn er für Neuer und Özil stimmte, dann, fürchtet er, täte er Lahm, Schweinsteiger und Müller weh. Ist das zu glauben? Ich kann nur sagen: Er überschätzt sich. Abgesehen davon, dass sowieso nur Lahm eine echte Chance hätte – wann hat Löw sich je darum geschert, ob er jemandem weh tut (außer sich selbst)? Ich will jetzt keine Namen aufzählen. Das ist ja seine besondere Qualität, dass er null Fingerspitzengefühl in Sachen Menschenführung hat. Im gleichen Atemzug meckert Horeni über Jürgen Klopps Desinteresse an der Gruppen-Auslesung zur Fußballweltmeisterschaft. Die FIFA habe die Regeln so oft geändert, „dass die Schweiz nun sogar in Topf eins gerutscht sei”. Horeni sieht das als hochmütige Verspottung der Schweiz und fordert Demut ein. Klopp zielt aber eindeutig auf die seltsamen Kriterien und Regularien der FIFA – und da ist ein offenes Wort mehr als angebracht. Besser als ein selbstgefälliges Schweigen.

Ein Bundestrainer beklagt sich bitter

In ungewohnter Schärfe konterte der Bundestrainer (den wir fast schon vergessen hatten) die Kritik an der Nationalmannschaft, wurde uns versprochen. Und wir waren gespannt. Sollte Joachim Löw in den sechs Wochen nach der enttäuschenden Fußballeuropameisterschaft ein anderer Mensch geworden sein? Nicht mehr der etwas tranige, in Gedanken immer leicht abwesende „nette Herr Löw”, der „deutsche Fußballingenieur”, der seine Härte eher unentdeckt hinter den Kulissen zeigt, sondern ein polemischer, leidenschaftlicher Mann, der die besseren, scharfsinnigen Argumente hat?

Die Kluft zwischen Ankündigung und Lebenswirklichkeit war deprimierend. Da saß ein verunsicherter Mann, einer aus dem Kreis der Erniedrigten und Beleidigten, der sich wider allen Anschein im Recht wähnt, in der Siegerrolle, der Mann, der nach der kläglichen Niederlage gegen Italien noch verkündete, er übernähme die volle Verantwortung, ohne dann eine einzige Konsequenz daraus zu ziehen. Das war kein energischer Boss, sondern ein Mann, der seine Contenance verloren hatte und seine Stimme erhob, die  einen unangenehm ziegenhaften Sound bekam. Dafür kann er nichts, wohl wahr. Aber er spielte eine Rolle, die ihm nicht stand, das hätte er wissen können, so wie wir wissen, dass sich Menschen nicht wirklich ändern.

Es war nicht nur (scheinbar) die Stunde des Bundestrainers, es war auch die Stunde seiner Hofberichterstatter, der beiden Michis vom Sportteil der FAZ, Horeni und Ashelm. Jugendfreunde, wir schätzen es nicht, veräppelt zu werden. Wir haben Augen im und Ohren am Kopf. Merkt euch das. Knallharter Verteidiger, säuselt Horeni, eine Rede voll Ernst und Engagement, die man getrost eine große Rede nennen kann, schleimt er. „Der Bundestrainer, der konzentriert jeden zentralen Punkt der wochenlangen Diskussionen aufarbeitete, … präsentierte sich bestens präpariert.”

Dabei saß da ein Bundestrainer, der hilflos nach einem großartigen Wort suchte und immer bei „Das finde ich … schlecht” oder „Das ist … fatal” landete. Und um die zentralen Punkte (wenn es denn davon überhaupt mehrere geben kann) mogelte er sich herum. Ob die Spieler die Hymne mitsingen oder nicht, ist peripher, das weiß jeder, ob mit der Legende von den flachen Hierarchien die Führungspersönlichkeiten verloren gegangen sind, ist eine Scheindiskussion. Der Bundestrainer Löw erlebt die Gnade eines Zeitraums, in dem wir ein Überangebot an jungen, erstklassigen Mittelfeldspielern haben. Auf diese Gnade versteht er nicht zu reagieren, er hat keine Idee für dieses Reservoir. Stattdessen hält er, wie schon bei den Meisterschaften zuvor, an Spielern fest, die nicht fit sind. Er findet keine Lösung für das eher begrenzte Personal im Sturm und auf der Außenverteidigerposition. Zu diesen Punkten letztlich kein Wort. Stattdessen sitzt vor den Journalisten ein überforderter Mann, der – wie in einem alten Kinderbuch – gleichsam immer wieder sagt: Ich schimpfe euch aus… Ich schimpfe euch aus.

Und die Hofberichterstatter jubeln: Das war sehr mutig. Das war brillant.

Das sagte Löw auch noch: „Fakt und grundsätzlich ist auf jeden Fall eins: Unser Weg … stimmt.” Woran erinnert mich das so … fatal?

Uneigentliches Sprechen

Es wohnt den deutschen Siegen auch etwas Schlimmes inne; das sind die Böllerschüsse (Freitag hat sich ein Fan beim Abfeuern auf seinem Balkon schwer verletzt), die Bodenlosigkeit der patriotischen Ansprüche und die Lobeshymnen auf Jogi Löw in umgekehrter Reihenfolge. Dieser Mut! Diese Risikobereitschaft! Gegen das Superteam der Griechen drei neue Spieler zu bringen! Hä? Jeder normale Mensch fragt sich, warum Löw Marco Reus nicht vom ersten Spiel an gebracht hat, das ist doch der Punkt. Das Offensivspiel wurde mit ihm sofort frischer, unberechenbarer, ideenreicher. Reus war überall und nirgends, und auch da, wo das Nirgends war, war er plötzlich und unerwartet präsent. Warum ist es also Mut, wenn man eine längst fällige Entscheidung trifft? Ihn für Müller zu bringen, der seine Form nicht findet, Schürrle für Podolski und Klose für Gomez – das haben wir selbsternannten Experten doch schon lange gewollt.

Insgesamt wird die Euro kniffliger. Mehmet Scholl sprach vom asymmetrischen Spiel der Ukrainer, gegen das die Engländer kein Mittel fanden. Dann besaßen sie, die Ukrainer, auch noch die Frechheit, ein asymmetrisches Tor zu schießen, das der Schiedsrichter nicht anerkennen mochte. Liegt vielleicht auch an der Festlegung, dass der Ball in seinem vollen Umfang die Torlinie überschritten haben müsse. Phantasievolle Schiedsrichter können da immer noch glauben, dass vielleicht der Schatten des Balles des Schützen sich noch ein Millimeterchen auf die Torlinie gelegt haben könnte.

So. Dann kam und kommt die Sache mit der indirekten Redeweise. Man sagt etwas, meint aber hauptsächlich etwas anderes. Wie es der Hofberichterstatter Horeni von der FAZ beim Bundestrainer vermerkte. Horeni verfasst nicht nur Herrscherlob, er liest jetzt auch aus dem Kaffeesatz. Die Kaffeesatzleserei begann so: „Joachim Löw kann auch giftig werden”. Es sei nämlich so gewesen, dass Löw festgestellt habe, den Holländern sei im Spiel gegen Deutschland schon nach einer Stunde die Puste ausgegangen. Und dass es den Dänen gleichgültig gewesen sei, ob sie oder die Deutschen das Spiel gewännen. Nun seien, sagt Horeni, Seitenhiebe gegen die Verlierer eigentlich nicht Löws Sache, und was der Bundestrainer eigentlich verkünden wollte. Nämlich: Es ging Löw darum, eine Botschaft an das eigene Team zu verkünden. Nicht die Holländer waren platt, nicht die Dänen waren uninteressiert, das deutsche Team hätte vielmehr seine Chancen besser nutzen müssen und sich nicht noch unnötig in Gefahr bringen dürfen. Wer solche Interpreten hat, braucht seine Worte nicht mehr zu wägen. Davon abgesehen, dass man eine Ermahnung an die eigene Mannschaft auch direkt übermitteln kann. Dank Horeni wissen wir nun, dass Löws Sache das uneigentliche Sprechen ist.

Im uneigentlichen Sprechen  übte sich auch der ARD-Kommentator Tom Bartels im Spiel Spanien gegen Frankreich. Ganz gegen seine Gewohnheit machte das spanische Team ein frühes 1:0, hatte das Spiel im Griff, ohne aber den Willen zu zeigen, weiterhin entschlossen in den Strafraum vorzustoßen. Bartels wandte alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel auf, um  zu zeigen, dass die Franzosen nahe dran waren, die Spanier zu besiegen. Die Bilder gaben das keineswegs her, aber dann begriff ich, dass  auch Bartels sich der Methode des uneigentlichen Sprechens bediente. Seine Botschaft richtete sich ebenfalls an die deutsche Mannschaft und lautete, habt Mut, Jungs, diese Spanier sind nicht unbesiegbar, kochen nur mit Wasser, sie waren gegen Kroatien am Rand einer Niederlage, sind es nun gegen die Franzosen ebenso, holt uns den Titel nach Deutschland, ihr habt’s drauf.

Aber das können und wollen wir doch lieber selber sehen. Nicht die Sportberichterstatter holen den Titel, nur die Mannschaft kann es tun und vor allem, natürlich: der Bundestrainer.