Archiv

Posts Tagged ‘James Joyce’

Der Schlaf des Gerechten (6)

Wohl dem, der nicht unter den Brücken schlafen muss, sondern auf den Brücken schlafen kann © Fritz-Jochen Kopka

Wohl dem, der nicht unter den Brücken schlafen muss, sondern auf den Brücken schlafen kann
© Fritz-Jochen Kopka

Der Schlaf des Gerechten wird auch in Dublin geschlafen, mitten auf der Grattan Bridge, die über den Liffey River hinweg Capel und Parliamant Street miteinander verbindet. Der Mann, der sich hier niedergelassen hat, hat keinen dramatischen Einbruch hinter sich. Er ist es gewöhnt, unterwegs zu sein und sich auf alle Gegebenheiten einzustellen. Auch ist er weit davon entfernt, seinen Schlaf zu verstecken. Der Schlaf des Freien ist für ihn mindestens so normal wie das Übernachten in stickigen Hinterzimmern. Er schützt seine Knochen mit einer Schicht Wellpappe und einer Isomatte. Die Haare sind gut geschnitten, vielleicht sogar von einem Friseur, die Laufschuhe ohne Schäden, Jeans und Jacke haben die letzte Wäsche noch nicht lange hinter sich. Die Plastiktüte ist gerade so hoch gefüllt, dass er seinen Kopf auf ihr ablegen kann. Er ruht hier in der Stadt von James Joyce und Samuel Beckett, die auch oft genug die Nacht zum Tag machten. Er wird aufwachen und sofort wieder wissen, was und wer er ist: ein Weltenbummler, kein Problemfall.

Noch mehr erste Sätze

August 2, 2015 1 Kommentar
Im Namen der literarischen Gerechtigkeit

Im Namen der literarischen Gerechtigkeit

Ein Buch aus Romananfängen zusammenzustellen, ist eine Spielerei, eine Liebhaberei vielleicht noch mehr als eine Fleißarbeit. Harald Beck, den man als Literaten nicht kennt, hat die 1992 für den Haffmans Verlag geleistet, „Romananfänge. Rund 500 erste Sätze”. Was er fand und auswählte, hat Beck thematisch gegliedert und rubriziert. Womit kann ein Roman beginnen? Das Büchlein bietet an: „Die Monate”, „Die Wochentage”, „Das Wetter”,„Die Schule”, „Der Schlaf”, „Die Namen”, „Familie”, „Frauen”, „Türen”, „Häuser”, „Die Stadt”, „Tiere”, „Gefängnis”, „Letzte Dinge”.

Wie kann das klingen, mit den letzten Dingen zu beginnen? „Ich werde endlich doch bald ganz tot sein.” (Samuel Beckett, Malone stirbt)

Der König des ersten Satzes ist in diesem Band Vladimir Nabokov. Für ihn gibt es sieben Notierungen, darunter natürlich das unvergessbare: „Lolita, Licht meines Lebens, Feuer meiner Lenden”. Andererseits ist das natürlich kein Satz, eher ein Ausruf oder ein Stoßseufzer (ohne Verb kein Satz). Auf dem zweiten Platz liegen Samuel Beckett und Julian Barnes gleichauf mit sechs Notierungen, dann folgt Dickens mit fünf, und das starke Mittelfeld bilden Anthony Burgess, Hans Fallada, Gisbert Haefs, Eckhard Henscheid, James Joyce und Thomas Mann, ein bizarres Durcheinander, wobei man vermuten kann, dass Haefs und Henscheid Hausautoren des Haffmans Verlags waren. Emile Zola, John Dos Passos, Ernest Hemingway, Patricia Highsmith, Lars Gustafsson, Per Olof Sundman, Isaac Bashevis Singer, John Updike und Claude Simon kommen nicht vor. Heinrich Böll auch nicht. An diesem deutschen Literaturnobelpreisträger haben sich ja viele deutsche Literaturexperten abgearbeitet. Das war damals und ist zum Teil heute immer noch modern.

Ich habe heute Lust etwas für die Gerechtigkeit in der Literatur zu tun und zitiere:

„An diesem Morgen war Fähmel das erste Mal unhöflich zu ihr, fast grob.” Heinrich Böll, Billard um halb zehn

„›Aber sie hat doch nichts, niemanden.‹” Claude Simon, Das Gras

°Charley Anderson lag in seiner Koje, in einem grellroten Gesumm.” John Dos Passos, Die Hochfinanz

„Robert Cohn war in Princeton Mittelgewichtsmeister im Boxen gewesen.” Ernest Hemingway, Fiesta

„In der Nacht vor diesem bedeutsamen Novembertag schlief ich schlecht; nicht etwa, weil ich nervös oder unruhig war, sondern weil ich mir am Abend davor lächerlicherweise einen Knöchel des kleinen Zehs am rechten Fuß gebrochen hatte.” Per Olof Sundman, Ingenieur Andrées Luftfahrt

„Torsten Bergman hieß der Mann, war weißhaarig und dünn.” Lars Gustafsson, Nachmittag eines Fliesenlegers

Genug Gerechtigkeit für heute.

Strangers on the Shore

Allein auf der Welt Fotos © Fritz-Jochen Kopka

Allein auf der Welt
Fotos © Fritz-Jochen Kopka

Zuerst waren wir in Howth. Von Conolly Station ein paar Halts mit der Dart, der Dubliner Stadtbahn. Am Ziel teilt sich die Schlange der Passagiere. Die einen geben ihre Fahrscheine in die Sperrautomaten ein, die anderen verlassen den Bahnhof durch die irgendwie doch vorhandene Lücke. Linkerhand kleine Häuser mit Fischrestaurants, ein Anglercenter, ein Touristenzentrum mit einer ich sag mal Kunstausstellung.

Auf rostigen Schiffen sind wir gefahren

Auf rostigen Schiffen sind wir gefahren

Rechts liegen zum Teil recht rostige Schiffe mit einem Gewirr bunter Netze vor Anker. Möwen auf allen Masten. Der Geruch von Meer, Fisch und Tang. Am Ende der Straße die Mole, aus schweren Steinen stufenförmig gemauert, da sitzen Familien und fotografieren ihre Kinder.

Fressen oder gefressen werden

Fressen oder gefressen werden

Ein Angler, der seine Angel aus dem Wasser zieht und wieder auswirft. Der muss schon sehr geschickt sein, wenn der Angelhaken sich nicht in einem der sich sonnenden Menschen verfangen soll. Und das ist er auch. Geschickt genug, einen Fisch zu fangen, ist er allerdings nicht. Wann habe ich jemals gesehen, dass ein Angler wirklich einen Fisch fing. Und trotzdem angelt, angelt und angelt er. Eine Metapher fürs Leben, zweifellos.

Der kleinste denkbare Hafen, so scheint es. Die Zeit bleibt stehen, zumindest verlangsamt sie ihren Takt. Die Leute halten ihre Gesichter in die Sonne und den Mund. Unwillkürlich drängt sich Tom Waits in mein Gemüt und singt Lost in the Harbour. Warum diese Schwermut. Berechtigt ist sie auf jeden Fall. Geht das? Gleichzeitig schwermütig und glücklich zu sein?

Wenig Fisch, viel Geduld

Wenig Fisch, viel Geduld

Der Blick aufs Lighthouse, der Wall aus Gesteinsbrocken gegen die Naturgewalten. Auf der anderen Seite der Hafenstadt die grünen Hügel Irlands. Die Zunge flattert minutenlang vor der Schnauze eines weißgelben Spitz. Ein Kind mit einem roten Ballon, versunken ins Spiel, als wäre es allein auf der Welt. Zwei Fischer sortieren so schnell wie Aschenputtel die gerade gefangenen Sprotten. Das wimmelt nur so unter ihren Händen. Eine Gruppe Radsportler streckt die müden Glieder aus. Fünf goldene Ringe, das Büro der Olympischen Gesellschaft.

Ebbe in Sandymount

Ebbe in Sandymount

Auf dem Rückweg fahren wir kurzentschlossen über Conolly Station hinaus nach Sandymount. Wir haben nun keine gültigen Fahrscheine mehr, müssen die Sperrautomaten meiden. Die Lücke gibt es auch hier, man muss nur hinter den Kindern hergehen. Am Strand von Sandymount spielen die Proteus- und die Nausikaa-Episode von James Joyce’ „Ulysses”. Aber wir finden den verdammten Strand nicht. Wir finden nur eine breite Straße mit vornehmen Clubs, einem Four Seasons Hotel, Stiftungen, Sanatorien, einem Stadion, in dem Rugby und Kricket gespielt wird, nur ein bis zwei Mal im Jahr Fußball, sagt der freundliche Hundehalter, der uns den Weg zeigt. Keine Läden, keine Pubs. Gesellschaft, die unter sich sein will.

 

Angekommen

Angekommen

Der richtige Weg führt uns ins freundliche Sandymount. Jeder zweite trägt hier das Sweatshirt der Bank of Ireland. Wir sind zwar Strangers on the Shore, aber es ist irgendwie klar, dass wir gegrüßt werden und zurückgrüßen. Im Café scheinen Familien an mehreren Tischen irgendeine Weihe ihrer Kinder zu feiern, die Jungs tragen Anzüge und sind so gut frisiert wie Macauley Culkin, die Mädchen weiße Kleider wie kleine Bräute. Ein Mädchen am Nebentisch hat ein Gesicht wie Oskar Matzerath, ein seltsam altes Kindergesicht. Ein junger Kandidat betritt den Raum. Wir nennen ihn so, weil er beim besten Friseur der Stadt war, einen perfekt sitzenden Anzug trägt, sehr aufrecht geht und seine Freundin ausführt. Ein Junge mit besten Aussichten.

Und endlich sind wir am Strand. Das Meer hat sich weit zurückgezogen. Die Industrie ist da, aber schweigt. Ein rauhes Ufer. „Die drei Freundinnen saßen auf den Felsen und freuten sich der Abendstimmung und der Luft, die frisch war, doch nicht zu fröstlig. Gar oft und manches Mal drängte es sie, dort hinaus zu kommen, zu ihrem Lieblingswinkel, und ein gemütliches Schwätzchen zu halten neben den funkelnden Wellen und weibliche Dinge zu bereden …”, heißt es im Ulysses unerwartet konventionell. Hier saß Leopold Bloom in der Dämmerung und erfreute sich am Anblick von Gerty MacDowell derart, dass es seinerzeit für ein Verbot des Romans im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und Prüderien ausreichte. Alte Paare in weißen Hosen. Junge Paare hinterm Windschutz. Familienszenen, Kinderwagen. Fahrräder, Roller. Schornsteine, Kräne, Silos, Fabriktürme, alles wie erstarrt in der Maisonne dieses Samstags. Wir haben das Gefühl, dass wir hier leben könnten. Das ist beruhigend. Vor dem Pub haben sich die Leute versammelt, stehend, sitzend oder auch tanzend; die Stadt ist beieinander.

An diesem netten Bullen kommst du nicht vorbei

An diesem netten Bullen kommst du nicht vorbei

Die Dart spuckt die Rugbyfans aus. Ein martialisch aussehender Polizist versperrt die Lücke. Sie müssen alle durch die Sperre. In der Bahn vergnügt sich eine Jungenbande damit, Furzgeräusche zu imitieren. Ihre Versuche werden immer wütender, je weniger sich jemand darüber aufregt.

Wir gehen hier tatsächlich durch die Straßen, durch die James Joyce gegangen ist und durch die er Leopold Bloom und seine Dubliner gehen ließ. Wir trinken unser Guinness in dem Pub, in dem er sein Guinness getrunken hat. Der Ulysses tritt aus der Buchstabenwelt heraus. Situationen werden vorstellbar. Bilder entstehen. Leopold Blooms Wege, Gestalten, Gesichter, die er sah, Gefühle, die er fühlte. Die Dunkelheit. Wir sind ja auch so lange unterwegs in der Stadt wie er.

Dublin North Earl Street

James Joyce in Dublin North Earl Street

Kategorien:Europa Schlagwörter: , , , ,

Handke

© Fritz-Jochen Kopka

Dünne Bücher, dicke Bücher, gelesene Bücher, ungelesene Bücher …

Von Zeit zu Zeit hör ich den Peter Handke gern. Aber warum? Ja, liegt das nicht auf der Hand? Wer kann besser gegen den Strom schwimmen als er. Es scheint das Schicksal von Wunderkindern (und Handke war ein literarisches Wunderkind) zu sein, dass sie früh müde werden, das ist ja auch logisch. Ich höre bei ihm so eine Genervtheit heraus, spüre die Dünnhäutigkeit, den Verdruss. Handkes Königsweg ist die Respektlosigkeit. Der verdankt er seinen Frühruhm. Es begann also damit, dass er die alten Frontschweine der Gruppe 47 der Beschreibungsimpotenz zieh, was so pauschal natürlich gar nicht stimmen konnte. Und außerdem: Beschreibung ist viel, aber nicht alles im Job eines Schriftstellers. Doch das Urteil war unschlagbar provokant, es schlug ein. Da war einer, der das Unbehagen am Kult der Gruppe 47 mit einer Nebelkerze öffentlich gemacht hatte. Während andere Autoren den Rezipienten ihrer Werke schmeichelten, unterzog Handke sie einer Publikumsbeschimpfung. Die Angst des Torwarts beim Elfmeter ist durch Handke sprichwörtlich geworden, obwohl sie vermutlich inexistent ist, denn der Torwart hat beim Elfmeter nichts zu verlieren, wohl aber der Schütze. Wenn es irgendwo ein Interview mit Peter Handke gibt, dann lohnt es sich zuzuhören. „Wenn ein Thomas Mann”, sagte er gegenüber André Müller 1988, „als der größte Schriftsteller dieses Jahrhunderts gilt, dann hat doch das Scheiben überhaupt keinen Sinn … Diese Prosa ist völlig verdorben. Ein schrecklich schlechter Schriftsteller ist das.” Oder über Joyce: „Ich habe in meinem Leben sehr oft den ›Ulysses‹ gelesen, nicht nur gelesen, sondern studiert, Satz für Satz, aber das kann mir beim besten Willen nichts geben.” Und zu Gott: „Wenn sich einer als desillusionierten Menschen bezeichnet, denke ich mir, der lebt gar nicht mehr, weil er durch und durch vernünftig geworden ist. Den kann man eigentlich schon zum Abfall werfen. Das ist genauso, wie wenn einer angeberisch erklärt, er sei Atheist. Den finde ich fast noch blöder als einen, der sagt, dass er an Gott glaubt. Beides ist ungefähr gleich blöd.”

Jetzt ist wieder ein Interview mit Peter Handke erschienen, im SZ-Magazin, Malte Herwig und Sven Michaelsen haben es gemacht. Die Stelle, die mir besonders gefällt, ist ganz unerheblich. „Sie haben zwei erwachsene Töchter, die Ihnen vermutlich nahe legen, endlich das Schreiben von E-Mails zu erlernen”, sagen die Interviewer. „Wann knicken Sie ein?”

„Wenn Sie das Wort einknicken noch mal verwenden, stelle ich Sie hinaus in den Regen. Einknicken, sich hinauslehnen, verschnarcht: Die scheußlichsten Worte der Bundesrepublik kommen von Journalisten”, sagt Handke.

Er hätte wohl noch eine lange Reihe solcher scheußlichster Worte aufstellen können.

Joyce in der S-Bahn

Berlin Alexanderplatz. Alle noch zu dick angezogen.

Am 23. Februar ist es mild in Berlin, die Leute nehmen das Wort Frühling in den Mund, und die S-Bahn ist total überheizt. Ein Rentnerehepaar hat sich der Mäntel, Mützen und Schals entledigt und sitzt auf den Bänken wie auf dem heimischen Sofa, hochroten Hauptes. Die Hitze in der Bahn stimmt die Leute verdrießlich.  (Erstaunlich, was sich die Deutsche Bahn einfallen lässt, um den an sich vorbildlichen S-Bahn-Verkehr zum Ärgernis zu profilieren: zu kalte Züge, zu heißen Züge, Türschäden, man kommt nicht rein, man kommt nicht raus, sich über Jahrzehnte hinziehende Bauarbeiten, Pendelverkehr, Fahrscheinkontrollen nach dem Fußballspiel, dämliche Ansagen; mal legt sie das Programm „Unerwünschte Nähe” auf, und wenn sie dann gar keine Idee mehr hat, erhöht sie die Fahrpreise, purer Aktionismus) Der Rentner, dem der Schweiß ausbricht, äußert sich aber nicht über die Bahn, die ihm gehörig einheizt, sondern über Privatsachen. „Ich hätt nicht gedacht, dass der Wolfgang so’n Angsthase ist. Weiter geht’s. Alles nicht so schlimm.” Und die Rentnerfrau wackelt mit dem Kopf. Dann müssen sie umsteigen, wie wir alle, denn die S-Bahn pendelt. Vorher sich wieder ankleiden. Man hilft sich gegenseitig. Mann und Frau sollen zusammenstehen, über den Honigmond hinaus.

Ich sitze in der Bahn und lese den „Ulysses”, sieht hoffentlich nicht angeberisch aus. Wäre auch falsch. Anthony Burgess zum Beispiel nennt James Joyce einen Schriftsteller für das Volk. „Joyce’ Ziel war es, den gewöhnlichen Menschen zu erheben, und der beste Weg dazu war es, den gewöhnlichen Menschen selbst reden zu lassen… Diese Vorliebe, wenn nicht gar Obsession, für das Alltägliche ist es, die Joyce dem einfachen Leser wärmstens anempfiehlt. Niemand in seinen Büchern ist reich oder hat Beziehungen nach oben…, kein Schauplatz, den wir betreten, ist exotischer als eine Kneipe oder eine öffentliche Bibliothek.”

Mir gegenüber sitzt ein Mädchen mit halb geschlossenen Augen, in die Klänge des iPods vertieft, schon etwas exotischer als eine öffentliche Bibliothek. Passagiere betreten mit Erobererblicken die Bahn, eine Frau pflanzt sich neben mich, knallt die Tasche auf den Sitz, reißt sich den fetten Mantel vom Leibe, um ihn sich unterzulegen, damit sie’s gemütlich hat („Fühlen Sie sich nur wie zu Haus”), ja, sie möchte, dass das schmale Mädchen sich noch kleiner macht, damit sie, die Dicke, sich nicht einschränken muss, aber das Mädchen reagiert nicht. „Hat Kopfhörer auf”, sagt die Dicke, „so was Dämliches”. An dem Mädchen prallt zum Glück alles ab („der Teenager im höchsten Stadium seiner Unerreichbarkeit”), mein solidarisches Lächeln nimmt sie allerdings entgegen, die dicke Frau kann sich nicht räkeln in der Bahn, wie sie es gern möchte.

„Ein Bruder wird so leicht vergessen wie ein Regenschirm”, heißt es gerade im „Ulysses”. Alles passt zu allem. Wenn ich bloß wüsste wie. Der Ulysses erzählt ja in zwei dicken Bänden einen Tag im Leben des Anzeigenakquisiteurs Leopold Bloom. Ein Tag, der so lang ist wie ein Leben und so groß wie die Welt. Solche Tage erleben wir alle.

Kategorien:Berlin Schlagwörter: , , ,