Startseite > Fußballfieber > Dortmund schafft das Schwierige, Barcelona das Unmögliche

Dortmund schafft das Schwierige, Barcelona das Unmögliche

Messi war zeitweise abwesend
© Christian Brachwitz

Schalke gegen Gladbach in der Europa League. Nach den Ereignissen des Vorabends hatte ich keine Lust, das zu sehen. Der BVB, der gegen Benfica Lissabon ein heikles 0:1 aufholen musste, und der FC Barcelona, der nach dem 0:4 gegen Paris St. Germain vor dem Abgrund stand. Es wurde ein extrem intensiver, abenteuerlicher Fußballabend. Letztlich gewann der BVB deutlich 4:0, aber trotzdem war es ein ungemein spannendes Spiel. Ein klarer Sieg und dennoch ein spannendes Spiel, das ist ja etwas, was den Bayern nach meiner Kenntnis nie gelingt, aber Dortmund kann das. Denn bis zur 59. Minute standen sie bei 1:0, da brauchte Benfica nur ein Tor zu schießen, Dortmund hätte aufmachen müssen, um noch zwei Tore zu schießen, und Lissabon hätte gekontert. Das ist eine Klassemannschaft, die immer wieder kreuzgefährlich in der Dortmunder Hälfte auftauchte und sich nie aufgab. Erst mit dem 4:0 in der 85. Minute war alles klar. Und dann gab es noch die Aubameyang-Geschichte. Aubameyang, der im Hinspiel alles, sogar einen Elfmeter versemmelt hatte und nun leicht und locker drei Tore machte. Und der 18jährige Christian Pulisic, der mit seinem genialen Lupfer zum 2:0 die letzte Verkrampfung im Dortmunder Spiel löste.

Als Nachschlag die entscheidenden Szenen aus Barcelona. Das schnelle 1:0 durch Suarez, aber es fehlten ja immer noch vier Tore zum Weiterkommen, und die wollten nicht fallen. Das Gegentor zum 1:3 in der 62. Minute. Damit waren die Messen gelesen, denn drei Tore gegen Paris in 30 Minuten? Wie sollte das gehen. Und es passierte lange nichts. 4:1 in der 88. Minute, es fehlten noch zwei Tore, unmöglich in zwei Minuten zu erzielen. Aber nun zeigte sich, dass unser Schiedsrichter Deniz Aytekin aus Oberasbach dem Sog einer einmaligen Aufholjagd verfallen war. Er gab fünf Minuten Nachspielzeit und verhängte einen unberechtigten Elfmeter. 5:1. Das nun noch notwendige 6:1 fiel mehr oder weniger zwangsläufig. Aytekin hatte sich der kruden Theorie des FAZ-Fußballredakteurs Horeni unterworfen. Der Schiedsrichter ist dafür zuständig, dass ein großes Spiel historisch wird. Ihr gebührt das Verdienst. Egal, wenn er dabei die Regeln bricht.

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: