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Das Schicksal der Brücken

Die Schatten des Stahls – ein Kapitel Vergänglickeit © Christian Brachwitz

Die Schatten des Stahls – ein Kapitel Vergänglichkeit
© Christian Brachwitz

Diese Brücke sahen wir vor den Toren Tangermündes, was eine ziemlich mittelalterliche Stadt ist, insofern vom Gefühl her auch ein bisschen finster; macht ja nichts. Die Brücke beeindruckte uns, sie war so technisch, so symmetrisch, so präzise, sie war nicht Bridge over Troubled Water, aber Bridge over Mighty Water, über dem gewaltigen Wasser der Elbe nämlich. Züge fuhren über die Brücke, Autos, Fahrräder, Menschen gingen zum anderen Ufer. Sie zeigte das Licht am Ende des Käfigs. Die Brücke verbindet das durch den Fluss auseinandergerissene Land. Klar, dass es jede Menge Songs über Brücken gibt, nicht immer die besten. Über diese Brücke gab es vor Baubeginn 1931 Streit zwischen Stendal und Tangermünde. Der Bau bei Stendal wäre kostengünstiger gewesen, aber die Tangermünder waren so von ihrer Bedeutung überzeugt, dass sie sich darauf nicht einließen. Also wurde die Brücke bei Tangermünde gebaut. Und nun? Seit 2001 gibt es eine neue, schwungvolle, leichtere Brücke, 1,7 Kilometer nördlich von der alten gebaut. Aus den Annalen kann man entnehmen, dass die alte 2003 zurückgebaut wurde. Fate of Bridges. Fate of Past.

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