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Was heißt hier öde?

Auch Berliner Kleingärtner sind involviert

Auch Berliner Kleingärtner sind involviert

Wir wollen bitte unseren alten Berliner Tatort mit Dominic Raacke und Boris Aljinovic wiederhaben, auch wenn eine schnöselige FAZ-Rezensentin gerade schrieb, dass die beiden „allzu öde Kommissare” gewesen seien. Man kann es sich doch recht leicht machen, wenn man über den Vorzug verfügt, keine Ahnung zu haben, aber ’ne Klappe. Bloß weil Raacke und Aljinovic nicht als solche Kasperköppe wie Prahl und Liefers auftraten?

Die neuen Berliner Tatort-Leute sind borniert genug zu glauben, dass wir uns noch daran erinnern, was in ihrem ersten Fall passierte, der von einem dreiviertel Jahr gesendet wurde und auch schon reichlich unüberlegt wirkte. Darauf kommen sie im neuen Film „Ätzend” hier und da zurück. Sie sind weiter borniert genug, dass sie diesen aktuellen Tatort mit einigen offenen Handlungsfäden in die Zukunft ausstatten, an die wir uns dann in einem Jahr erinnern sollen. Geht es noch? Sie springen von Ort zu Ort, die Unübersichtlichkeit verdeckt die Abwesenheit einer stringenten Handlung. Oder auch nicht. Meret Becker bemüht sich, dem Berliner Jargon einige aparte Töne abzugewinnen, aber viel mehr als forciertes Lispeln kommt dabei auch nicht rum.

Nein, wir wollen die alte Sache mit Raacke und Aljinovic wiederhaben. Wir mögen seriöse Kommissare.

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