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Kinder vom Land

Sie haben ihr Ziel erreicht. Und auch der Abstieg wird nicht allzu schwer. © Christian Brachwitz

Sie haben ihr Ziel erreicht. Und auch der Abstieg wird nicht allzu schwer.
© Christian Brachwitz

Auf dem flachen Land werden schon die Hügel zu Ereignissen, jedenfalls für uns Kinder, die wir mal waren. Wobei man nicht wissen kann, ob diese Anhöhe in der Altmark nicht nur der Rest einer Baumaßnahme ist. Die Natur verleibt sich das ein. Sie hat für solche Zwecke ein extra struppiges Gras entwickelt, das auch auf Beton und Eisen wachsen könnte. Auf der nördlichen Seite (sagen wir doch gleich: Eigernordwand) stechen die Bauern Material ab, wenn sie Lehm für ihre desolaten Scheunen brauchen. Da ist die Gefahr des Absturzes gegeben. Die Kinder sind ironischer als man denkt. Sie feiern die Gipfelstürmung wie die Helden der 8000er-Bergriesen. Nur an die Fahne haben sie nicht gedacht. Über den Wolken (und kurz darunter) muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Diese Kinder sind auch ohne Smartphone glücklich, sagt Brachwitz, jedenfalls in diesem Moment. Ansonsten wird es so sein, wie es immer war: Die Dorfkinder müssen mächtig arbeiten, auf dem Feld und im Stall. In der Schule setzten sie sich gern in die letzte Reihe und schliefen leicht ein.

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