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Der Knast als Alibi

Tatorte gibt es, die sind mit dem nächsten Tageslicht schon verblasst. So einer war der gestrige „Freigang” genannte aus Stuttgart, obwohl gegen den Kommissar Bootz (Felix Klare) nach wie vor nichts einzuwenden ist ganz zu schweigen vom Kollegen Lannert, den der unverwechselbare Richy Müller immer beherrscht darstellt. Bootz’ Ehe soll tatsächlich geschieden werden, aber die Ehe ging ja nie besonders gut. Nun agiert Bootz natürlich noch schmallippiger. Die Leichen werden verwechselbar, wenn man sie nicht als Lebende kannte. Hier steht die Frage, ob ein Inhaftierter morden kann, und da der Verdacht besteht, er kann, muss der gute Richy Müller, der gerade aus der Wüste kommt, undercover in der JVA ermitteln. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um, umso eher, wenn er auf dem besten Wege ist, herauszukriegen, wie das gehen kann, dass ein Inhaftierter auch ohne Freigang mordet. Wir lernen hier, dass die Kripos meistens in voller Bekleidung schlafen und dass sie sich zu ihren geheimen Absprachen im Bordell treffen. Was soll das denn? Da merkt man schon die Schwächen des Buchs, die man durch interessante Locations zu übermalen versucht. Aber was ist an einem Bordell im deutschen Krimi noch interessant? Meine Herren! Reizvoll war der schwäbische Dialekt der Frau Scheffler, deren Mann auch ein Opfer der Korruption im Knast wurde. Und Richy Müller kommt natürlich nicht um in der Gefahr, in die er sich begeben musste. Aber knapp war’s schon.

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