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Gauckverständnis

Ein Volk, das ihm gleich sei

Ein Volk, das ihm gleich sei

Ein Markus Feldenkirchen schreibt im Spiegel ein Präsidentenporträt. Gauck. In Holland ist der Präsident beseelt von einem Freiheitsfest, das die Leute dort feiern. In Deutschland wollten sie immer nur Sicherheitsfeste feiern. „Gauck beklagte das Verzagte seiner Landsleute, die Unfähigkeit zur Freude, ihre Vorsicht und Bequemlichkeit, auch die Scheu vor der Verantwortung.” Was in seinem Verständnis ja wohl heißt: eingreifen, Waffen klirren lassen. Gauck, der „›ich ja diesen pädagogischen Eros habe‹, will das Selbstverständnis seiner Nation ändern. Er möchte, dass sein Land endlich mit sich ins Reine kommt, sich ehrlich macht, so wie er selbst erst mit sich und mit seinem Land ins Reine kommen musste, um der zu sein, der er jetzt ist”. Das Land soll Gauck nacheifern, soll so werden wie der deutsche Gauck, der sich sein Deutschtum nicht leicht gemacht hat. Wann gab es das letzte Mal so viel Hybris?

Kategorien:Deutsche Grammatik
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