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In dieser gehypten, mobilen Welt

Die genialste Erfindung des Menschen ist das Rad © Christian Brachwitz

Die genialste Erfindung des Menschen ist das Rad
© Christian Brachwitz

Die vermummten Gestalten auf ihren donnernden Kisten. Wenn sie als Einzelwesen an uns vorüberrasen, sagen wir: gute Fahrt, Spenderniere. Oft kommen sie uns als schwarze Schwadron entgegen, in breiter Phalanx, unerkennbar, unerklärbar, rätselhaft, die Beine nach vorn gestreckt, den Oberkörper nach hinten geneigt, was haben sie im Sinn, Außerirdische vielleicht, oft übergewichtig, das macht sie menschlich.

So kann natürlich nur jemand reden, der nie ein Motorradfahrer war. Dieses Gefühl nicht kennt, sich in Kurven zu leben, richtig Gas zu geben, Geschwindigkeit, Freiheit. Es gibt immer zwei Welten in einer Welt, mindestens. Und zu dieser vielleicht noch unfertigen, vielleicht schon wieder im Abbau befindlichen Skulptur sagen Sie nichts? Die metallene Blume. Nein, sagen wir nichts. Es gibt Orte, an die sich kein Fußgänger verläuft.

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