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Suhrkamp und wir

Auch das Feuilleton der FAZ nimmt das vergangene Jahr in Augenschein, fragt ressortmäßig, was überragend war und wo das Negative bleibt. Für die Literatur spricht Andreas Platthaus, eigentlich der Mann für die Comicsparte. Er nennt Karl-Heinz Bohrer und Ursula Krechel etwas kindlich König und Königin der deutschen Literatur 2012, drückt sich aber auch nicht um das Negative herum. Das sind für ihn die Querelen um den Suhrkamp Verlag. „Die Gemüter der Beteiligten”, schreibt Platthaus, „sind vielfach außer Fasson geraten. Wir deutschen Leser stehen fassungslos davor. Denn das, was wir sind, verdanken wir vor allem Suhrkamp.”

Hier müssen wir einschreiten. Der Suhrkamp Verlag mag trotz großer Verdienste einiges falsch gemacht haben. Deshalb dürfen wir ihn aber nicht für alles Unheil verantwortlich machen. Wir sind selbstbestimmte Wesen und allein zuständig für das, was aus uns geworden ist. Wenn wir das nicht begreifen, kann sich nichts zum Besseren wenden.

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