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Ein Fräulein, äh, ein Bayer beklagt sich bitter

Was ist passiert? Die Punkte in Nürnberg wollen die Bayern im Vorbeigehen mitnehmen, Schon nach drei Minuten steht es 1:0 für die Münchner, obwohl Jupp, der Meister der Rotation, einige Kicker für die Champions-League schont. Am Ende heißt es 1:1, und man kann nicht mal sagen, dass die Bayern schlechte Verlierer sind. Sie sind schlechte Nicht-Gewinner oder schlechte Unentschiedenspieler.

Man entnahm es dem Klagegesang, den Bastian Schweinsteiger anstimmte. „Nürnberg kann nicht anders als so. Sie haben versucht, den Schiedsrichter immer zu beeinflussen, sie haben viel provoziert im Spiel mit Zeitschinden, mit Liegenlassen, mit kleinen Dingen von draußen Einfluss genommen. Es war nicht einfach, wenn man immer wieder einen Tritt bekommt.” Ja, die bösen Nürnberger. Die Bayern versuchen natürlich nicht, den Schiedsrichter zu beeinflussen. Jeden Punktverlust sehen sie als Majestätsbeleidigung, jedes Gegentor erst recht. Manuel Neuer war außer sich, als ein Interviewer den Verdacht äußerte, das Gegentor können einem Torwartfehler entsprungen sein, und wollte den Kollegen statt seiner in den Kasten stellen. Soll der es doch mal versuchen, so einen Feulner-Schuss zu halten …

Was ist das für ein seltsames Klima dort, im Bayern-Paradies? Wer nicht verlieren, ja, wer nicht einmal ein Unentschieden ertragen kann, ist im Sport fehl am Platze. Sollte in die Politik gehen. Oder ins Kloster.

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